Wird ein Max-Schäfer-Weg gebaut?

Wird ein Max-Schäfer-Weg gebaut?

Im Baugebiet Ulanenpark werden neue Straßen entstehen. Der CSU-Ortsverband Wunderburg hat sich dafür eingesetzt, eine der neuen Straßen nach einer Person mit Wunderburg-Bezug zu benennen.

Der Schöpfer des Wunderburger Marienliedes Max Schäfer (1891 – 1922) ist eine solche Person. Er verbrachte seine Kindheit und Jugendjahre im elterlichen Anwesen Jägerstr. 1. Nach dem Besuch der Volksschule trat er in die Präparandenschule ein und besuchte anschließend das Lehrerseminar.1919 schloss er seine Ausbildung ab und kam als Praktikant an die Wunderburgschule. Seine erste und definitive Schulstelle war Oberwarmensteinach im Fichtelgebirge. Dort erkrankte der beliebte Erzieher an den für den Lehrberuf wichtigen Sprachorganen. Da keine Besserung eintrat, bat er um seine Pensionierung. Er zog sich in sein Elternhaus in der Wunderburg zurück und ertrug seine Krankheit mit großer Geduld. Er übernahm den Orgeldienst an der Wunderburger Kirche und erteilte, so gut er konnte, Musikunterricht. In seiner Leidenszeit, die er mit Ergebung und Gottvertrauen ertrug, verfasste er Text und Melodie seines innigen Marienliedes. Am Fest Allerheiligen 1922 starb Max Schäfer im Alter von erst 31 Jahren. Sein Lied hat bis heute überdauert und wird bei Gottesdiensten, aber auch bei Beerdigungen regelmäßig gesungen.

Das für Straßenbenennungen zuständige Kulturamt der Stadt Bamberg hat inzwischen zugesagt, den Vorschlag des Ortsverbandes bei der Straßenbenennung zu prüfen.